Nationalparks in Kalifornien, Arizona, usw.

Dieses Thema im Forum "USA Forum - Kanada Forum" wurde erstellt von dani, 2. März 2013.

  1. dani

    dani Reisefuchs

    Registriert seit:
    28. März 2011
    Beiträge:
    149
    Wie schaut es eurer Erfahrung im Juli bis August von den Besucheranzahlen in den Nationalparks aus? Ist alles hoffnungslos überfüllt oder verläuft es sich ? Das in der Hauptsaison viel los ist, ist uns schon klar. Es wäre schade, wenn der Reiz der Landschaft durch die Menschenmassen verloren geht. Oder verteilt sich das Ganze?
    Liebe Grüße, Daniela
     
  2. naturefriend

    naturefriend Reisefuchsforum Mod

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    1. Januar 2011
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    1.900
    Ich glaub, dass kann man nicht so generell beantworten. Ich war zwar "erst" im September im den NP im Westen unterwegs, aber ich hab es wie folgt erlebt:

    Egal welcher NP, die touristischen Standardplätze (wo nebenan gleich der Parkplatz ist) sind IMMER voll. Amerikaner sind zu faul auch nur 5 min zu gehen und die Massen an Japaner haben keine Zeit. Schnell ein Foto, rein in den Bus und zum nächsten Parkplatz.
    Plätze wo man etwas laufen muss, hat man schnell einmal alleine. Und auf den Wanderwegen in den Parks, bist sowieso allein unterwegs.

    Sucht euch eher Punkte, wo ihr etwas Abseits der zentralen Orte liegt, haltet dort und stellt den Wagen am Straßenrand (es gibt auch kleine Viewpoints mit kleinen Parkplätzen) spaziert zu diesen und genießt von dort die Aussicht (meist schöner und abgelegener).
    Probiert es mit Wanderungen (sog. Loops) IM NP. Ich habe dabei grandiose Erfahrungen und Fotos gemacht.

    lg nf
     
  3. Travel-Joe

    Travel-Joe Reisefuchsforum Mod

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    Beiträge:
    930
    Ich kann naturefriend nur zustimmen. In der Zeit werden die bekannten Parks (Grand Canyon, Yosemite, ...) auf jeden Fall sehr voll sein. Übernachtungen im Park dürften vermutlich schwierig werden (außer Camping - da gibt es (ich denke, es ist immer noch so) zumindest einige Campingplätz, wo First-Come-First-Serve gilt, d.h. wer am Tag zur rechten Zeit da ist, bekommt einen freien Platz).

    Wenn man sich aber von den Hauptpunkten (also mehr als 10 Minuten vom nächsten Parkplatz) fort bewegt, wird es deutlich leerer. Es ist zwar nicht so, dass niemand zu Fuß unterwegs ist (und bekannte Touren wie die Wanderung in den Grand Canyon sind mit Permits geregelt und eigentlich immer ausgebucht). Aber wenn man auch mal ein bisschen von den bekannten Punkten abweicht, finden sich eigentlich in jedem Park Ecken, wo man noch "ungestört" Natur erleben kann.

    Du kannst ja mal schreiben, was Ihr genau plant - vielleicht kann man dann spezielle Tipps geben (wobei ich aufpassen muss - meine letzte Tour in dieser Gegend ist schon fast 10 Jahre vorbei...).
     
  4. dani

    dani Reisefuchs

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    149
    Hallo, danke für eure Antworten. Das habe ich mir gedacht, dass es ein bisschen abseits ruhiger ist, weil ja die Amerikaner keine Spaziergänger sind und dass es somit auf den Wanderwegen ruhiger ist. Haben aber noch keine Erfahrung in den USA und sobald unsere Route fix ist werde ich nochmals schreiben. Bin immer dankbar für eure hilfreichen Tipps!!
    Liebe Grüße, Daniela
     
  5. Austrabrina

    Austrabrina Reisefuchsforum Legende

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    1. Januar 2011
    Beiträge:
    1.231
    Na, bei den Landschaften dort wird man doch eigentlich zum Wiederholungstäter... geht mir jedenfalls so. Hab´ jetzt schon wieder Fernweh :RpS_biggrin:

    LG
    Austrabrina
     
  6. DokBua

    DokBua Reisefuchsforum Legende

    Registriert seit:
    17. Februar 2013
    Beiträge:
    1.620
    wenn möglich NICHT in den Parks übernachten, selbst Campen ist dort richtig teuer. Lieber etwas suchen, dass außerhalb liegt.
    Viele Grüße und viel Spaß!
     
  7. masi1157

    masi1157 Reisefuchsforum Legende

    Registriert seit:
    12. Januar 2011
    Beiträge:
    6.002
    Also das kann ich nun gar nicht bestätigen. Klar, wenn man außerhalb des Nationalparks wild campt, dann ist das billiger. Aber kommerzielle Campingplätze sind teilweise erheblich viel teurer als die Nationalpark-Plätze. Sie bieten auch mehr (Duschen, Strom, Laden usw.), aber das braucht man ja vielleicht nicht jeden Tag.

    Bei unserer letzten Tour in der Gegend (letztes Jahr im Mai) habe ich dann auch noch gelernt, ganz anders zu rechnen. Wir hatten ein relativ kleines Wohnmobil (mit 'nem PKW ist es natürlich anders), und das kostete uns etwa 0,5$/Meile nur an Benzinkosten. Da werden dann solche Ideen wie "wir fahren einfach 20 Meilen aus dem Park raus, übernachten da, und kommen morgen wieder" zu 20$ (und Zeitaufwand), und die wollen erstmal gespart sein.

    Ich würde also im Gegenteil unbedingt empfehlen, in den Nationalparks zu campen, das ist oft auch eine ganz andere Atmosphäre als auf Campingplätzen außerhalb. Doof ist nur, dass es nur selten Duschen gibt. Und habt genügend 1$-, 5$- und 10$-Scheine dabei. Fast überall steckt man das Geld abgezählt in einen Umschlag und den in einen "Briefkasten". Das sind auch gern mal 18$ oder so, und wenn man dann nur 20er hat, zahlt man drauf.

    Im Mai geht's wieder los. Ich feu mich schon. Und dieses Mal mit dem kleinsten Wohnmobil, das ich finden konnte.


    Gruß, Matthias
     
  8. Stefanie23

    Stefanie23 Welpe

    Registriert seit:
    28. März 2013
    Beiträge:
    3
    Das stimmt.
    Die Übernachtungen in den Parks sind sehr teuer, wenn man jedoch in Kalifornien ist, sollte man sich diese auch gönnen.
    Ich habe mal eine Nacht zusammen mit einem Grauhörnchen in meinem Zelt verbracht.
    Daraus habe ich gelernt, dass Essen in eine Box vor das Zelt zu stellen, wo die Grauhörnchen es nicht erreichen können. :wink5:
    Mit freundlichem Gruß, Stefanie
     

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