Uganda / Kenia Rundreise, Erfahrungen / Planung

Dieses Thema im Forum "Restliches Afrika Forum" wurde erstellt von Otse93, 23. Oktober 2019.

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  1. Otse93

    Otse93 Welpe

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    4
    Hallo zusammen,

    ich wende mich an Euch, weil ich momentan meinen Afrika-Urlaub plane.

    Zu meiner Person: Ich bin 26 Jahre alt, seit 3 Jahren nach meinem Studium berufstätig und seit ich denken kann, reise ich gern und viel, und das am besten alleine und auf eigene Faust.

    Die letzten Jahre war ich hauptsächlich in Südamerika, Asien und den USA. Also die typischen Jung-Leute Backpacker-Gebiete.

    Nächstes Jahr gegen Januar 2020 möchte ich mit Rucksack nach Uganda und Kenia (evtl. auch Ruanda) reisen und habe mir nach meinen Interessen eine kleinere Route festgelegt.

    Da nach meiner Rechchere und Erzählungen aus dem Bekanntenkreis eine Reise nach Afrika nicht ganz so einfach (sein könnte oder ist), möchte ich zuvor mit Personen in Kontakt treten, die aus eigener Erfahrung sprechen können.

    Meine Planung (also meine Interessen, Mit der Aufzählung sind nicht nicht die Tage gemeint):

    1. Einreise nach Entebbe mit dem EAC (online beantragt)

    2. Weiterreise nach Kampala

    3. Murchison Falls NP

    4. Fort Portal / Kibale Forest NP

    5. Queen Elizabeth NP

    6.Bwindi NP

    7. Lake Mburo NP

    8. Entebbe oder Kampala

    9. Jinja

    10. Jinja nach Nairobi

    11. Nairobi

    12. Masai Mara NP

    13. Chyulu Hills

    14. Mombasa

    15. Rückflug aus Mombasa

    Meine Fragen:

    1. Kann ich mit dem EAC (East Africa Visa), welches in Online beantrage nach Uganda einreisen und im Zuge meiner Rundreise aus Mombasa, Kenia, ausreisen?

    2. Wohin muss ich speziell hinreisen (mit dem Bus u.a.) um als Alleinreisender Zugang zu den jeweilig oben aufgeführten NPs zu finden und ohne weitere Probleme weiterreisen zu können?

    3. Habt Ihr neben meiner vorläufigen Planung irgendwelche Tipps (Dinge, ich nicht verpassen sollte?) oder irgendwelche Einwände, was nicht klappen könnte?

    Besten Dank für Eure Unterstützung und Danke fürs Lesen!

    Sebastian
     
  2. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    1.540
    zu 1. Ja, aber ist das EAC eigentlich günstiger als zwei einzelne Visa?

    zu 2. und 3. Keine Ahnung bzgl. der Busse. Organisatorisch stelle ich mir aber Bus + Nationalparks schwer vor. Wie soll dann eine Safari o.ä. ablaufen? Du brauchst ja irgendein Fahrzeug (und evtl. Fahrer). Für Gorillas/Schimpansen ist das natürlich eher weniger ein Problem, da ist man dann eh zu Fuß unterwegs. Allerdings brauchts auch in diesem Fall evtl. dennoch ein Fahrzeug (Jeep/ Motorrad-Taxi o.ä.) um zum Startpunkt z.B. des Gorilla Trekkings zu kommen. Wie wäre es mit einem Mietwagen? Mit https://www.roadtripafrica.com/ haben wir gute Erfahrungen gemacht. Käme auch eine Overlandtour in der Gruppe in Frage? Als Alleinreisender ist das evtl. (vor allem kostenmäßig) eine Alternative.
    Denk dran Dich rechtzeitig um Gorilla permits zu kümmern. Geht in Uganda bisher leider nur über Tour Operator und nicht online bei der UWA.

    Wieviel Zeit hast Du eigentlich zur Verfügung für die obige Tour?
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Oktober 2019
  3. Otse93

    Otse93 Welpe

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    Danke für die Antwort.

    Zu 1.
    Ich habe an das EAC gedacht, weil ich mich spontan, je nach zeitlicher Möglichkeit, entscheiden wollte, ob ich vom bwindi np noch einen abstecher nach Ruanda mache.


    Zu 2.
    Genau die Problematik, die du aufführst, an die habe ich gedacht. Ich hätte mir es als Alleinreisender so vorgestellt:
    Von einer Stadt zur anderen zu reisen und dort eine Tour buchen. Also z.B. von Kampala nach Fort Portal und dort eine Tour für den Kibale NP buchen.
    Oder ist so etwas gar nicht möglich oder gar nicht möglich?

    Ein Auto mieten finde ich als Alleinreisender sehr teuer.
    Im Notfall würde ich natürlich auch eine Gruppenreise machen.

    https://www.roadtripafrica.com/
    Diese Seite schaue ich mir heute Abend mal an. Am Handy sehe ich es schlecht.

    Was die Reisezeit betrifft bin ich relativ flexibel. Ich hatte jedoch max. 5 Wochen eingeplant.
     
  4. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    Kommt wohl sehr auf den Nationalpark an. Im Kibale macht man ja eher Schimpansentrekking (Permit vorher buchen). Da findest Du wahrscheinlich jemanden, der Dich von Fort Portal aus zum Startpunkt fährt. Im Murchison Falls NP oder Queen Elizabeth NP wirst Du dann wohl Dein Glück in (teureren) Unterkünften versuchen müssen, welche auch Safaris anbieten. Aber zu denen musst Du Dich natürlich auch erstmal fahren lassen. Ein öffentlicher Bus fährt ja nicht zu den Lodges in den Parks. Teilweise gibts auch gar keine größeren Orte in der Nähe (z.B. Murchison Falls), also auch keinen geeigneten Ausgangspunkt mit "Safari-Infrastruktur".
    Außerdem kostet die von Dir angestrebte Variante viel Zeit.

    Allgemein habe ich aber keine Erfahrung mit dieser Art des Reisens in Afrika. 2008 haben wir mal eine Tour durch Uganda organisiert gemacht.
    Seitdem waren wir immer individuell mit einem Mietwagen unterwegs (Ausnahme DR Kongo - aber das hatte eher Sicherheitsgründe).
     
  5. Otse93

    Otse93 Welpe

    Registriert seit:
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    So, ich habe mir eben die Seite https://www.roadtripafrica.com/ angeschaut. Sieht auf den ersten Blick vielversprechend aus und würde auch meinem Reisestil entsprechen. Ich verstehe es so, dass ich für eine bestimmte Zeit ein SUV zur Verfügung gestellt bekomme und ich mich nach der empfohlenen Route richten muss? oder sollte?. Aus den Details ist zu entnehmen, dass z. B. bei der Route "Uganda Finest" die Kosten für das Gorilla und Schimpansen-Trekking erhalten seien. Das würde ja heißen ich müsste mich 100 % nach der "empfohlenen" Route richten. Zumal ich ja auch Unterkünfte/Lodges mitbuchen kann. ich verstehe es so, dass mir sämtliche Lodges / Unterkünfte, die auf der Route liegen durch den Operator gebucht werden.

    Verstehe ich das richtig so?
     
  6. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    Nein, man kann von denen ein fertiges Paket buchen oder einfach nur das Auto mieten. Fahren kann man damit im Prinzip wohin man will. Es gibt lediglich einige Gebiete, welche für die kleinen RAV4 ausgeschlossen sind und einige sehr entlegene Regionen für alle Fahrzeuge.
    Für Uganda würde ich bei denen nur das Auto und die Gorilla/Schimpansen Permits buchen, den Rest selbst organisieren. Für Kenia nur das Auto.

    Wir hatten letztes Jahr einen Landcruiser für die Masai Mara und im Anschluss einen Rav4 für Tansania. Hat alles gut geklappt und sogar das Geld für einen Reifen, den wir aufgrund einer Panne zwischendurch kaufen mussten, gabs bei Autorückgabe zurück (ohne jegliche Quittung o.ä.)
     
  7. Otse93

    Otse93 Welpe

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    vorläufige planung2.png Ich hatte nun gestern eine Verfügbarkeitsanfrage an roadtripafrica.com gestellt. Ich hoffe sie werden mir Montag antworten.
    Nach jetziger Planung würde ich einen PKW ohne Fahrer für die oben aufgeführte Route von 1-11 nehmen (etwa 20 Tage?).
    Danach würde ich nach jetziger Planung von Entebbe nach Nairobi fliegen. Dort eine mehrtägige Safari für den Maasai Mara NP buchen und im Anschluss daran mit dem Zug? nach Mombasa fahren. Abschließend würde ich gerne noch 2-3 Tage am Strand (Diani Beach?) verbringen bevor ich von Mombasa wieder nach Hause fliege.

    1. Hast du schon Erfahrungen mit einem Fahrer von roadtripafrica.com gemacht?
    2. Da ich noch nie, außer in Ägypten, in Afrika war... ist das eine Route und eine Planung die "ok" ist? oder gibt es etwas was du mir empfehlen bzw. von was du mir abraten würdest?

    Danke für Deine Unterstützung!
     
  8. Bandanar

    Bandanar Reisefuchsforum Mod

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    1.540
    Falls du sowieso in Uganda ein Gorilla Trekking machen solltest, würde ich mir überlegen, ob Ruanda Sinn macht. Kigali muss man nicht unbedingt gesehen haben und das Highlight im Vulkan NP sind auch die Gorillas. Wegen Golden Monkeys oder einer Wanderung zu Kraterseen, würde ich nicht extra hin.

    Mit Fahrern hab ich keine Erfahrung, würde mir aber keine großen Gedanken machen. Vielleicht als Alleinreisender und als erste Afrikaerfahrung gar nicht schlecht. Kommt drauf an, was der Service kostet... Selbst fahren sollte aber auch kein Problem sein auf der Strecke.
     

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