Reise durch Südamerika

Dieses Thema im Forum "Südamerika Reiseforum" wurde erstellt von Alina23, 27. März 2018.

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  1. railjeter

    railjeter Reisefuchs

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    So schmal wie Chile ist, lässt sich das gar nicht vermeiden.:smile3:
    Oder was meinst mit ganz im Westen? Die Osterinseln?
    Die haben wir ausgelassen, denn der Abstecher war zu teuer und hätte zu viele Tage benötigt.
    Hatten leider nur 30 Tage zur Verfügung.
     
  2. masi1157

    masi1157 Reisefuchsforum Legende

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    Hab ich doch geschrieben:

    Es ist aber nur eine Osterinsel (und ein paar Felsen).

    LanChile bot damals ein relativ günstiges Komplettpaket an mit Osterinsel h+z und Inlandsflügen. Leider nur ab FRA, aber die Bahn war ja auch vor 22 Jahren schon flott.


    Gruß, Matthias
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Januar 2021
  3. railjeter

    railjeter Reisefuchs

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    Huch, da hat sich ein "n" eingeschlichen. Aber sogar mir ist bekannt, dass es nur eine Osterinsel gibt. Für mich ist die Osterinsel allerdings nicht der westlichste Punkt von Chile.
    "Die Osterinsel ist eine isoliert gelegene Insel im Südostpazifik, die politisch zu Chile gehört, geographisch jedoch zu Polynesien. Sie liegt südlich des südlichen Wendekreises."

    Ich habe in Australien auch auf einen Abstecher zum Uluru verzichtet, denn es gab so viel anderes Sehenswertes.

    Das LanChile Package mit den Transatlantikflügen und 10 günstigen Inlandsflügen war perfekt.
    Gibt es aber nicht mehr. Wenn immer ich kann, meide ich FRAPORT.
     
  4. masi1157

    masi1157 Reisefuchsforum Legende

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    Ansichtssache. Für mich sind die Kanaren auch Spanien, obwohl die geografisch zu Afrika gehören.
    Das lässt sich ja manchmal nicht vermeiden. So schlimm finde ich den aber auch gar nicht, da kenne ich schlimmere. In letzter hatte ich aber sowieso fast nur Direktflüge, die letzten Umstiege waren auf den Kanaren (ACE, TFN, LPA), Riga (h) und Warschau (z), nochmal Kanaren und tatsächlich vor mehr als 2 Jahren Dubai (privat) und München (dienstlich).
    Das hat nun zwar gar nichts mehr mit einer "Reise durch Südamerika" zu tun, aber trotzdem: Wir waren am Uluru und wir sind froh, dass wir es gemacht haben. Ich würde auch jedem, der es überhaupt in Erwägung zieht, dazu raten. Aber nur einmal! Für ein 2. Mal ist es zu aufwendig und bietet dann doch zu wenig.

    Wir hatten damals die Situation, dass Emirates nur 1x pro Tag ab HAM flog und die Anschlussflüge an die Ostküste von Australien nach 2 durchflogenen Nächten früh morgens landeten, Wir hätten uns dann noch bis nachmittags in der Hotellobby amüsieren müssen, bis wir das Zimmer bekommen. Es gab aber auch einen Flug nach Perth, der kam nach nur 1 Nacht nachmittags an, also mit Chance auf ein Bett sofort. Und es gab damals noch Flüge von Perth zum Ayers Rock Airport. Nur 3-4 pro Woche und wir mussten gleich am nächsten Morgen fliegen (und waren entsprechend fertig in der Hitze). Aber so war Uluru kein Abstecher von der Ostküste, wie er das heute zwangsläufig wäre, sondern lag quasi "auf dem Weg". Wir sind dann 3 Tage bei einer organisierten Bustour mitgefahren und kamen in Alice Springs raus, wo es einen Flug nach Adelaide gab.


    Gruß, Matthias
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Januar 2021
  5. Austrabrina

    Austrabrina Reisefuchsforum Legende

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    Hat sich der "Abstecher" gelohnt ? Ich würde da auch gerne mal hin :cool1:

    LG Austrabrina
     
  6. masi1157

    masi1157 Reisefuchsforum Legende

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    Tja, das ist ja immer abhängig davon, was man erwartet und was es einem wert ist.

    Damals vor 22 Jahren war das Kombi-Flugticket relativ günstig, der Aufpreis war 300DM oder so, und das war es mir wert. Es ist ein langer Flug (hin 5h, zurück 4h oder so) und die Insel ist klein. Es gibt die Köpfe zu gucken und ein bisschen Landschaft, sonst ist da nicht viel. Der Ort ist belanglos, baden kann man nur an 1 Stelle am amderen Ende, 20km weg. Es gibt keine Busse und ein Auto lohnt sich nicht, mit dem kommt man nicht ganz rum. Ich hab mir ein schrottiges Fahrrad gemietet (der Besitzer ging dann ein paar Tage zu Fuß), und mit dem kommt man eben überall hin, notfalls trägt man es ein paar Meter.

    Und dann schafft man es eben zu allen Köpfen und zu dem Krater, wo die hergestellt wurden und z.T. halbfertig rumliegen. Und die sind wirklich beeindruckend und einzigartig! Drei volle Tage bin ich über die Insel geradelt, am An- und Abreisetag noch in der Nähe des Dorfs. Ich hätte auch noch 1 Tag mehr gekonnt, viel länger aber nicht.

    Damals gab es keinen nennenswerten Tourismus und ich erinnere mich an kein Hotel. Jeden Tag kommt ein Flieger aus SCL mit größtenteils Einheimischen. Die Vermieter von Privatzimmern kamen zum Flughafen (winziges Gebäude, riesige Landebahn, Notlandeplatz für Space Shuttle), boten ihr Zimmer an und fuhren ihre "Opfer" ins Dorf zu ihrem Haus. Da hat man dann Familienanschluss, zumindest wenn man spanisch kann. In meinem Fall war Muttern in Santiago bei der Tochter und Vatern schmiss den Laden allein mit kochen, Frühstück, putzen. Am Ende kriegte ich einen riesigen Thunfisch als Reisegepäck mit, den ich in Santiago Muttern übergeben sollte. Bei der Ankunft drehten bestimmt 20 Thunfische auf dem Gepäckband ihre Runden. Dafür brachte Muttern dann in Santiago zum Hotel.


    Gruß, Matthias
     
  7. Austrabrina

    Austrabrina Reisefuchsforum Legende

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    Toller Bericht, hab´ sehr geschmunzelt dabei :daumen:
    Na, vielleicht kann ich es ja irgendwann mal mit einer Reise nach Südamerika verbinden. Wäre schon schön.

    LG
    Austrabrina
     
  8. masi1157

    masi1157 Reisefuchsforum Legende

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    Dazu fällt mir noch ein: Aktuell kann man ja nicht mal Flüge und Preise sinnvoll recherchieren, aber ich gehe davon aus, dass nach wie vor nur LATAM (Nachfolger von LanChile) auf die Osterinsel fliegt, und von Südamerika sowieso nur ab SCL. Die haben da also ein Monopol und nehmen entsprechende Preise. Andererseits ist der Markt wohl auch so klein, dass sich keine zweite Fluglinie daran die Finger verbrennen will. Wenn Ihr also eine Reise nach Chile plant und vielleicht sowieso mit LATAM unterwegs seid, ist es eine Option. Wenn Ihr einfach nur "Südamerika" vorhabt (das ist groß!) und nicht in Santiago vorbeikommt, wird es langwierig und relativ teuer.


    Gruß, Matthias
     
  9. Tom Yam

    Tom Yam Reisefuchsforum Legende

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    Die LAN (wie sie zu meiner Osterinselzeit 2016 noch hieß) bzw. LATAM (nach der Fusion mit der brasilianischen TAM) ist wohl nach wie vor die einzige Airline, die die Osterinsel im Liniendienst anfliegt. Konkurrenz gibt es schon mangels Nachfrage nicht. Insofern ist das Monopol wohl ein nicht unbedingt gewolltes. Damit die eingesetzten Großraumjets einigermaßen gefüllt werden, ist die Osterinsel an einigen Wochentagen nur Zwischenstop auf dem Weg nach Papeete (Tahiti). Als ich im April 2016 in einer gut besetzten B787 (Boeings "Dreamliner") auf dem Mataveri-Airport von Hanga Roa ankam, war ich noch verwundert, dass fast 3/4 der Passagiere durch die "Transit"-Tür drängelten und nicht durch die mit "Arrivals" bezeichnete. Die mussten halt nur raus wegen des Auftankens der Maschine (muss man da eigentlich grundsätzlich raus oder ist das eine örtliche Spezialität?). Auf jeden Fall waren die paar Osterinsulaner (Touris wie auch Residenten) in der deutlichen Minderheit.

    Ich habe Deinen Bericht weiter oben mit Vergnügen gelesen und muss sagen, dass sich in der Zwischenzeit doch einiges geändert hat. Es gibt etliche Hotels, Pensionen, ein Hostel und einen Campingplatz, Restaurants, Cafes, Souvenirshops, Galerien, ein Museum, mehrere Arztpraxen (auch Zahnärzte), Feuerwehr, Post und ein Dorfkino. Auch Autovermieter (meist in den Hotels) und sogar einen E-Bike-Verleiher. Die touristische Infrastruktur ist also ganz gut aufgestellt. Es ist aber alles noch recht entspannt und weit entfernt von "Overtourism".

    Nur der Flughafen (mit immer noch windschiefen Terminal-Baracken) scheint noch der alte zu sein. Und der Flugplan mit nur zwei Fliegern am Tag. Für den Titel "Mataveri International Airport" reicht's immerhin aus; Tahiti sei Dank. Ich suche noch ein paar Fotos zusammen und hänge dann ein Update hier an.

    Gruß
    Michael / Tom Yam
     
  10. Tom Yam

    Tom Yam Reisefuchsforum Legende

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    Nachtrag zu LAN, TAM und LATAM: Gerade lese ich, dass die Fusion zur LATAM bereits im Jahr 2012 erfolgt ist. Mit der Umlackierung der Flotte hat man sich dann wohl viel Zeit gelassen, denn ich habe 2016 nur "LAN"-Maschinen gesehen. Auch auf den e-Tickets stand noch "issued by LAN-Airlines". Zumindest auf letzteren hätte ich den neuen Namen erwartet.
     
  11. masi1157

    masi1157 Reisefuchsforum Legende

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    Nochmal moin!

    Vermutlich gab es auch vor 22 Jahren Hotels usw., ich habe aber keines im Gedächtnis behalten. Und natürlich gab es ein paar Souvenir-Läden, irgenwo musste man ja schließlich die Steinköpfe für die heimische Vitrine kaufen können.

    Und zu LanChile/LAN/TAM/Latam: LAN und TAM wurden lange Zeit (und werden es noch?) als getrennte Fluglinien betrieben, die nur einfach der selben Mutter gehören. Ein bisschen wie KLM und Air France, Iberia und British Airways, Lufthansa und Swiss/Austrian/Brussels/Eurowings. In Südamerika sind die Beschränkungen vermutlich schärfer als in der EU, da darf eine bspw. chilenische Fluggesellschaft keine Inlandsflüge in Brasilien, Peru, Argentinien anbieten. Deshalb ja auch damals die nationalen Töchter LANPeru, LANArgentina, LANEcuador. Mittlerweile hat sich das aber möglicherweise geändert.


    Gruß, Matthias
     
  12. railjeter

    railjeter Reisefuchs

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    Der LANChile-Pass war damals echt super, aber die Osterinsel haben wir trotzdem ausgelassen.
    Da nur einmal wöchentlich ein Flug hätte und das zu viel Geld (rund 700 Euro Flug und Übernachtungen) und Zeit gekostet. Und es mangelt in Chile nicht an sehenswerten Alternativen, die man in einer Woche machen kann.
    So war für uns der Osorno ein alternatives lohnenswertes Ziel.
    [​IMG]
     
  13. masi1157

    masi1157 Reisefuchsforum Legende

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    Moin!


    Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, was mich der Ausflug zur Osterinsel gekostet hat. Billig war der bestimmt nicht, aber er hat sich gelohnt. Ich war danach noch mehrfach in Chile, tw. in Kombination mit Argentinien/Peru/Bolivien. Nach Osorno sind wir auch mal geflogen und haben uns in Osorno und am Lago Llanquihue, Puerto Octay, Frutillar, Puerto Varas usw. umgeguckt. Und auf der Reise sind wir, soweit ich mich erinnere, weiter nach Chiloé, rüber nach Chaitén und Futaleufu und dann nach Esquel gefahren und sind da mit dem "alten Patagonienexpress" gefahren. Ach, ich muss das alles mal rekonstruieren.....


    Gruß, Matthias
     
  14. TravelPeter34

    TravelPeter34 Welpe

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    Hallo Leute!

    Ich bin vor 3 Jahren schon einmal über mehrere Monate mit dem Rucksack durch Südamerika gereist und will das unbedingt noch mal wiederholen. Natürlich erst sobald die ganze Situation sich etwas beruhigt hat.

    Ich bin damals von Peru aus wieder zurück nach Deutschland geflogen und würde deshalb gerne von da aus weitermachen. Meine Idee wäre von Peru aus nach Kolumbien zu reisen und von da aus dann wieder zurück. :)

    Hat jemand von euch vielleicht irgendwelche Empfehlungen was die Route betrifft? Ich werde mir wahrscheinlich wieder ungefähr 2-3 Monate Zeit nehmen und habe daher überhaupt keine Eile.

    Ich freue mich auf Vorschläge!

    Grüße,
    Alexander
     
  15. railjeter

    railjeter Reisefuchs

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    Die Atacama und das Altiplano waren auch für uns beeindruckend.
    Wir sind zuerst von Arica nach Putre zum Lauca Nationalpark und dann von Arica via Iquique nach San Pedro de Atacama und Umgebung. Besonders war auch unser Abstecher zum Geysir El Tatio, wo wir zum Sonnenaufgang ankamen.
    Und in der trockensten Wüste gibt es auch immer wieder mal nasse Überraschungen.

    [​IMG]

    [​IMG]

    Apropos Peru nach Kolumbien.
    Ein Abstecher nach Iquitos mit einer Bootsfahrt am Amazonas lohnt sich auch.
    Von Peru nach Kolumbien ist aber sicher sehr spannend und würde mich auch interessieren.
     
  16. naturefriend

    naturefriend Reisefuchsforum Mod

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    Hey, das war genau unsere Route 2002 im Norden von Chile. Wir waren zuerst in Patagonien und in der "chilenischen Schweiz", also in "Mittelchile".
     
  17. railjeter

    railjeter Reisefuchs

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    Patagonien war unsere letzte Etappe, denn wir waren im November unterwegs und da eignete sich von Norden nach Süden wettertechnisch besser.
    Die chilenische Seenplatte und Chiloé war auch Teil unserer Reise. Aber auch Santiago und Umgebung.
     
  18. naturefriend

    naturefriend Reisefuchsforum Mod

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    Wir waren damals Anfang Oktober und sind gleich runter nach Patagonien. War aber echt mörderisch, Linz, Wien, Madrid, Santiago nach Pt. Arenas - waren fast 30 Std. Anreise. Würde ich heute so nicht mehr machen.
    Dennoch war Chile unsere schönste Weltreise und wäre es nicht so weit weg von Europa säße ich heute in Iquique und nicht in Hurghada :RpS_biggrin:
     

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